Herzdiagnostik

Ihre Herzgesundheit liegt uns am Herzen. Im Radiologischen Zentrum Wiesloch bieten wir Ihnen modernste Verfahren zur Herzabklärung, die Präzision, Sicherheit und individuellen Komfort vereinen. Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung und innovativer Technologie – für eine zuverlässige und schonende Diagnostik.

Von der Anamnese bis zur Auswertung

Frühzeitige
Risiko­erkennung

Hochpräzise
Gefäß­darstellung

Funktionelle
Herz­diagnostik

KI-gestützte
Ergebnis­analysen

Kardio-CT: Herausragende Darstellung der Herzgefäße mit dem Pro.Pulse Dual Source CT

Für die detaillierte Darstellung Ihrer Herzkranzgefäße setzen wir auf den hochmodernen SOMATOM Pro.Pulse Dual Source CT-Scanner. Dieses innovative System arbeitet mit zwei Röntgenröhren und Detektoren, was eine außergewöhnlich hohe Bildqualität auch bei schneller oder unregelmäßiger Herzfrequenz ermöglicht. Die Untersuchung ist in wenigen Sekunden abgeschlossen, die Strahlenbelastung bleibt dank modernster Filtertechnik minimal. Selbst bei Patienten, die die Luft nicht lange anhalten können oder Schwierigkeiten haben, ruhig zu liegen, liefert das Dual Source CT präzise und zuverlässige Ergebnisse. So erkennen wir Engstellen, Ablagerungen oder andere Veränderungen an den Herzkranzgefäßen sicher und können gemeinsam mit Ihnen die optimale Therapie planen.
Höchste Bildqualität mit dem Siemens SOMATOM Pro.Pulse Dual Source CT-Scanner

Kalkscoring: Präzise Bestimmung Ihres Herzinfarktrisikos

Im Rahmen der Ermittlung des Kalzium-Score werden Kalkablagerungen (Plaques) in den Herzkranzgefäßen (Koronararterien) exakt erfasst und deren Menge und Verteilung gemessen. Diese Verkalkungen entstehen meist durch Atherosklerose – eine chronische Gefäßerkrankung, bei der sich Cholesterin und Kalzium in den Gefäßwänden ablagern und den Blutfluss zum Herzmuskel beeinträchtigen können.
Studien wie MESA, Heinz Nixdorf Recall und Framingham zeigen: Der Kalzium-Score heute einer der stärksten Einzelprädiktoren für das persönliche Herzinfarktrisiko, aussagekräftiger als klassische Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder erhöhte Cholesterinwerte – und häufig auffällig lange bevor Symptome auftreten. Der Grund: Der Score zeigt nicht nur das Risiko, sondern macht die tatsächliche Gefäßerkrankung sichtbar. Je höher der Kalzium-Score, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für koronare Ereignisse wie Herzinfarkt oder plötzlichen Herztod.

Die Bestimmung des Kalzium-Scores ermöglicht:

  • Präzise Quantifizierung der Kalziumablagerungen: Menge, Verteilung und Dichte der Verkalkungen werden objektiv und reproduzierbar erfasst.
  • Früherkennung: Herz-Kreislauf-Risiken können frühzeitig erkannt und individuell eingeschätzt werden.
  • Therapieplanung: Die Einordnung des individuellen Kalzium-Scores ermöglicht eine gezielte Prävention sowie frühzeitige medikamentöse oder interventionelle Maßnahmen.
  • Therapiekontrolle: Wiederholungsmessungen können Veränderungen dokumentieren und zeigen, ob präventive Therapien wirksam sind.

 

Der Kalkscore kann auf Wunsch bei jeder Routine-Untersuchung der Lunge oder der Brustkorbs ermittelt werden.

calciumscore

Myokardszintigraphie: Funktionelle Diagnostik mit höchster Aussagekraft

Die Myokardszintigraphie zeigt nicht nur anatomische Veränderungen, sondern insbesondere, ob eine Gefäßverengung zu einer relevanten Durchblutungsstörung im Herzmuskel führt. Ein schwach radioaktives Mittel, das sich entsprechend dem Blutfluss verteilt, macht die Durchblutung in Ruhe und unter Belastung sichtbar.Ein großer Vorteil ist die Unterscheidung zwischen reversiblen Ischämien (unter Belastung, potenziell behandelbar) und irreversiblen Schäden (z. B. Narben nach Herzinfarkt). So kann gezielt entschieden werden, ob eine Therapie notwendig ist.

Die Myokardszintigraphie zählt zu den präzisesten Methoden zur frühzeitigen Erkennung relevanter Durchblutungsstörungen und ergänzt Verfahren wie das Kardio-CT optimal. Im Radiologischen Zentrum Wiesloch führen wir die Untersuchung individuell angepasst mit medikamentöser (z. B. Regadenoson) oder gezielter physischer Belastung auf dem Ergometer durch.

Vertrauen Sie auf moderne Herzdiagnostik und persönliche Betreuung – für Ihre Sicherheit und Ihr Wohlbefinden. Vereinbaren Sie gerne einen Termin. Wir sind für Sie da.

Informationen und Fragen

Bei Brustschmerzen, Verdacht auf Durchblutungsstörungen, unklaren EKG-Befunden, zur Beurteilung der Herzkranzgefäße oder zur Risikoeinschätzung bei Gefäßverkalkungen.

Studien zeigen beim Dual-Source Herz-CT eine Sensitivität von rund 97 % und Spezifität von 68 % (Gatti et al., Eur Radiol 2022). Durch die Kombination hoher Bildqualität mit kurzen Untersuchungszeiten und modernsten Filter-/Dosisprotokollen bleibt die Strahlenbelastung minimal.

  • Bei Verdacht auf Herzkranzgefäßverengung (z. B. Brustschmerzen, positive Belastungs-/Stresstests)
  • Bei unklarer Atemnot, Herzrasen oder unregelmäßiger Herzfrequenz: die Dual-Source-Technik liefert zuverlässigere Ergebnisse auch bei schwieriger Herzfrequenzlage.
  • Zur Planung oder Nachkontrolle von Eingriffen an den Herzkranzgefäßen oder bei bekannten Gefäßverkalkungen.
  • 24 Stunden vorher: Kein Kaffee, kein Tee, keine koffeinhaltigen Getränke oder Lebensmittel. Bereits geringe Mengen Koffein erhöhen die Herzfrequenz und können das Ergebnis unbrauchbar machen.
  • Am Untersuchungstag: Kein Nikotin ab morgens, letzte Mahlzeit bis 2 Stunden vorher möglich, ausreichend Wasser trinken.
  • Medikamente: Wie gewohnt einnehmen. Metformin darf bei normaler Nierenfunktion (GFR > 30 ml/min) weiter eingenommen werden.

Die Blutwerte dürfen nicht älter als 3 Monate sein:

  • Kreatinin (zeigt, ob die Nieren das Kontrastmittel sicher ausscheiden können)
  • TSH (wichtig, um seltene Kontraindikationen bei Schilddrüsenerkrankungen auszuschließen)
  • (Wenn möglich) LDL-Cholesterin


Ohne Kenntnis der Laborwerte dürfen wir Sie nicht untersuchen.

  • Überweisung für Herz-CT mit Diagnose und Auftrag „Radiologie“ (aktuelles Quartal)
  • Bei gesetzlich Versicherten: Angabe der Vortestwahrscheinlichkeit (vom überweisenden Arzt)
  • Arztbrief oder kardiologische Vorbefunde
  • Aktueller Medikamentenplan
Der Patient liegt auf dem CT-Tisch, Atmung und Herzfrequenz werden überwacht. Je nach Bedarf und Kontraindikationen erfolgt neben der Gabe von Nitro-Spray sublingual die Applikation eines Beta-Blockers i.v. zur Senkung der Herzfrequenz. Es wird Kontrastmittel injiziert, danach erfolgt innerhalb weniger Sekunden die Bildaufnahme. Dank moderner Technik sind Bewegungs- oder Herzfrequenzartefakte deutlich reduziert, wodurch möglichst viele Gefäßsegmente beurteilt werden können.
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten der Herz-CT oder Myokardszintigraphie bei klarer Indikation und einer entsprechenden Überweisung (z. B. vom Hausarzt oder Kardiologen). Ohne ärztliche Überweisung ist das Herz-CT eine Selbstzahlerleistung, deren Kosten vorab transparent besprochen werden. Private Versicherungen tragen die Kosten in der Regel vollständig.

Ihre Herzdiagnostik bei uns

Diese Leistung finden Sie am Standort

Liebe Patientinnen und Patienten,

in Wiesloch ist unser Kartenlesegerät wieder einsatzbereit.

In Sinsheim warten wir weiterhin an der Wiederherstellung der Geräte. Vielen Dank für Ihr Verständnis.