Etwa jede dritte Frau über 50 erleidet im Laufe ihres Lebens eine osteoporotische Fraktur. Osteoporose (Knochenschwund) ist der wichtigste Risikofaktor für Knochenbrüche – sie schwächt die Knochensubstanz und erhöht das Risiko für sogenannte atraumatische Frakturen, also Brüche ohne adäquates Trauma. Da sich die Erkrankung meist schleichend entwickelt und anfangs keine Beschwerden verursacht, bleibt sie oft lange unentdeckt. Durch eine frühe Diagnose kann der Osteoporose gezielt entgegengewirkt werden, noch bevor es zu Frakturen kommt – mit sehr guten therapeutischen Ergebnissen.
Details zur Untersuchung
Wenig
Strahlenbelastung
Direkte
Ergebnisse
Präzise
Messung
Osteoporose-Risiko in den Wechseljahren
Erstellung eines individuellen Risikoprofils
Knochendichtemessung nach DVO-Leitlinien
Im Radiologischen Zentrum Wiesloch setzen wir auf modernste Technik und die neuesten wissenschaftlichen Standards der Deutschen Osteoporose Gesellschaft (DVO 2023), um Ihnen eine zuverlässige Diagnostik und eine maßgeschneiderte Beratung zu bieten. Nach den aktuellen S3-Leitlinien des Dachverbands Osteologie (DVO) wird eine Knochendichtemessung in folgenden Situationen empfohlen:
Postmenopausale Frauen und Männer ab 50 Jahren
Nach Knochenbrüchen ohne klar adäquates Trauma
Unabhängig vom Alter.
Frauen und Männer ohne Risikofaktoren
Jüngere Erwachsene unter 50 Jahren
Wenn spezielle Erkrankungen oder Therapien das Osteoporoserisiko deutlich erhöhen, z. B.:
- Chronisch-entzündliche rheumatische Erkrankungen (z. B. rheumatoide Arthritis, Spondyloarthritis)
- Endokrine Erkrankungen wie Hyperthyreose, Hypogonadismus, Morbus Cushing
- Chronische Niereninsuffizienz
- Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
- Langfristige hochdosierte Glukokortikoidtherapie
- Organtransplantationen (wegen der immunsuppressiven Therapie)
- Krebserkrankungen mit antihormoneller Therapie (z. B. Brust- oder Prostatakarzinom)