Gefäßdiagnostik

Eine präzise Gefäßdiagnostik ist entscheidend für die frühzeitige Erkennung, Beurteilung und Verlaufskontrolle von Durchblutungsstörungen und Gefäßveränderungen.
Im Radiologischen Zentrum Wiesloch bieten wir ein umfassendes Spektrum moderner bildgebender Verfahren zur Darstellung der arteriellen und venösen Gefäße – von der Aorta bis zu den hirnversorgenden und peripheren Gefäßen.

Ihre Vorteile im Überblick

Strahlen­optimierte
Verfahren

Direkte
Befund­auswertung

Inter­disziplinäre
Fall­besprechungen

Frühzeitige
Risiko­erkennung

Umfassende Gefäßdiagnostik komplexer Gefäßregionen

Unser diagnostisches Spektrum reicht von der sonographischen Untersuchung der Aorta abdominalis bis zur CT- und MRT-Angiographie komplexer Gefäßregionen. Dazu zählen die Darstellung der Herzkranzgefäße, des Aortenbogens und der abdominellen Gefäße, die Beurteilung der Nierenarterien bei schwer einstellbarem Bluthochdruck sowie die MRT-Untersuchung der Becken- und Beinarterien bei peripheren Durchblutungsstörungen.

Präzise Gefäßdiagnostik im Kopf- und Halsbereich

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Gefäßdarstellung im Kopf- und Halsbereich. Mittels CT- oder MRT-Angiographie können intrakranielle Aneurysmen und Gefäßmalformationen zuverlässig erkannt, charakterisiert und im Verlauf kontrolliert werden – je nach Fragestellung mit oder ohne Kontrastmittelgabe.

Verengungen der Halsschlagader (Carotisstenosen) treten vor allem im höheren Lebensalter auf – etwa 5 bis 7 % der über 65-Jährigen sind davon betroffen. Zur präzisen morphologischen Beurteilung und Quantifizierung des Stenosegrades kommt die CT- oder MR-Angiographie zum Einsatz, um sicher einzuschätzen, ob eine Veränderung im therapeutisch relevanten Bereich (50–99 %) liegt.

Auch intrakranielle Aneurysmen und Gefäßmalformationen können durch hochauflösende MRT- oder CT-Untersuchungen zuverlässig erkannt, charakterisiert und im Verlauf kontrolliert werden – je nach Fragestellung mit oder ohne Kontrastmittelgabe.

Aneurysmen – Häufigkeit und Risikofaktoren

Unrupturierte intrakranielle Aneurysmen sind vergleichsweise selten, kommen aber häufiger vor, als viele vermuten:
 Etwa 2 bis 3 % der Bevölkerung sind betroffen – das entspricht rund 2 bis 3 von 100 Personen.
 Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter, Bluthochdruck, Rauchen und bei weiblichem Geschlecht leicht an.
 Besonders relevant ist eine familiäre Vorbelastung: Wenn bei einem Eltern- oder Geschwisterteil ein Aneurysma oder eine Subarachnoidal­blutung bekannt ist, liegt das Risiko 2-4-fach höher. Eine gezielte Gefäß­bildgebung mittels MR- oder CT-Angiographie ist vor allem dann sinnvoll,
wenn familiäre Risikofaktoren, Hypertonie, Rauchen oder neurologische Symptome bestehen.
So können die potenziell gefährliche Veränderungen frühzeitig erkannt und sicher beurteilt werden.

Präzise Gefäßdiagnostik durch multimodale Bildgebung

Ein zentrales Merkmal unserer Gefäßdiagnostik ist der modalitätenübergreifende Ansatz.
Durch die Kombination von Sonographie, CT, MRT und nuklearmedizinischen Verfahren lassen sich sowohl die anatomische Struktur als auch die funktionelle Durchblutung präzise beurteilen.
Insbesondere Perfusionsuntersuchungen mittels SPECT liefern wertvolle Informationen über die regionale Lungen- oder Nierenperfusion und ermöglichen eine differenzierte Einschätzung von Durchblutungsstörungen, Embolien oder funktionellen Einschränkungen.

Diese integrative Herangehensweise erlaubt eine besonders präzise und schonende Diagnostik – von der Früherkennung über die Therapieplanung bis zur Nachsorge nach gefäßchirurgischen oder interventionellen Eingriffen.

Unsere Arbeit erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den zuweisenden Fachrichtungen, insbesondere der interventionellen Radiologie und Neuroradiologie, der Gefäßchirurgie, der Kardiologie, Neurologie und Nephrologie.
So stellen wir sicher, dass jede Untersuchung medizinisch sinnvoll geplant, individuell angepasst und zeitnah ausgewertet wird.

Radiologisches Zentrum Wiesloch – Ihr Partner für moderne, interdisziplinäre und verlässliche Gefäßdiagnostik.

Informationen und Fragen

In der Regel am selben Tag, spätestens jedoch innerhalb weniger Werktage.
Die gesetzliche Krankenversicherung: übernimmt die Kosten bei medizinischer Indikation und Überweisung (z. B. Hausarzt, Kardiologe, Gefäßchirurg). Die private Krankenversicherung erstattet die Untersuchungen vollständig. Bei Wunschdiagnostik kann die Untersuchung als Selbstzahlerleistung erfolgen.

Ihre Gefäßdiagnostik bei uns

Diese Leistung finden Sie am Standort

Liebe Patientinnen und Patienten,

in Wiesloch ist unser Kartenlesegerät wieder einsatzbereit.

In Sinsheim warten wir weiterhin an der Wiederherstellung der Geräte. Vielen Dank für Ihr Verständnis.