Unser Leistungsspektrum – präzise Diagnostik für Gehirn, Nerven und Gefäße
Hochauflösende Kopf-MRT und Gehirn-CT
Analyse von Schwindelursachen
Spezialisierte MS-Protokolle
Demenzdiagnostik
Moderne Gefäßdarstellungen (MRA/CTA)
Zeitnahe Diagnostik bei vorübergehenden Durchblutungsstörungen (TIA)
Unsere neuroradiologische Expertise und spezielle Untersuchungsprotokolle
Ihre Vorteile bei uns
Nutzung modernster MRT- und CT-Technologie für maximale Bildqualität bei minimaler Belastung
Persönliche
Betreuung
Enge Zusammenarbeit mit Neurologie, Neurochirurgie und weiteren Fachrichtungen zur optimalen Versorgung
Anwendung höchstentwickelter, individuell angepasster Untersuchungsprotokolle
Wann wird die neuroradiologische Abklärung empfohlen?
- Unerklärliche oder chronische Kopfschmerzen
- Neurologische Symptome wie Sehstörungen, Taubheitsgefühle, Kraftminderung
- Verdacht auf oder Verlaufskontrolle bei Multipler Sklerose
- Abklärung von Gedächtnisproblemen oder Demenzsymptomen
- Schwindel mit unbekannter Ursache
- Diagnostik von Gefäßveränderungen und -malformationen im Kopf- und Halsbereich
Untersuchungsablauf
Setzen Sie auf neuroradiologische Expertise und modernste Technik für Ihre Gesundheit. Vereinbaren Sie Ihren Termin im Radiologischen Zentrum Wiesloch.
Informationen und Fragen
Welche Beschwerden sprechen für eine neuroradiologische Abklärung?
Warum spielt die neuroradiologische Bildgebung eine wichtige Rolle bei TIA, MS und Epilepsie?
Bei Krankheiten wie TIA, multipler Sklerose oder ersten epileptischen Anfällen ermöglicht die Bildgebung eine schnelle und präzise Diagnose, die wiederum eine rasche und zielgerichtete Therapieeinleitung erlaubt – ein entscheidender Faktor für den weiteren Verlauf.
TIA – Vorübergehende Durchblutungsstörung
Senkt eine MRT nach einer TIA das Risiko eines Schlaganfalls?
Die MRT selbst senkt das Risiko nicht – ausschlaggebend ist die sofortige Diagnostik und Therapieeinleitung.
Die EXPRESS-Studie (Rothwell et al., Lancet 2007) und die SOS-TIA-Kohorte (Lavallée et al., NEJM 2007) zeigen:
Eine schnelle ambulante Abklärung inklusive Bildgebung reduziert das 90-Tage-Schlaganfallrisiko von ca. 10 % auf etwa 2 %.
Die MRT dient dabei der Ursachenerkennung und Steuerung der Therapie.
Multiple Sklerose (MS)
Warum ist das MRT bei Verdacht auf MS so wichtig?
Das MRT ist zentrales Diagnoseverfahren nach den McDonald-Kriterien 2017 (Thompson et al., Lancet Neurol 2018).
Es zeigt die typische räumliche und zeitliche Verteilung entzündlicher Läsionen und ermöglicht dadurch eine frühe, sichere Diagnosestellung.
Eine früh begonnene Therapie kann den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen.
Erstmaliger epileptischer Anfall
Warum wird nach einem ersten Anfall eine MRT empfohlen?
Die MRT ist besonders empfindlich für strukturelle Ursachen wie Narben, Fehlbildungen oder Tumoren.
Die NICE-Leitlinie NG217 (2022) und die AAN Practice Parameter (2023) empfehlen eine zeitnahe MRT, da sie in 15–20 % der Fälle relevante Befunde zeigt, die das therapeutische Vorgehen beeinflussen.
Unsere hochauflösenden Epilepsie-Protokolle erhöhen die diagnostische Genauigkeit zusätzlich.
Wer übernimmt die Kosten der Untersuchung?
Bei gesetzlich Versicherten werden sowohl MRT- als auch CT-Untersuchungen übernommen, wenn eine medizinische Indikation besteht und eine Überweisung (z.B. vom Neurologen oder Hausarzt) vorliegt.
Private Krankenversicherungen erstatten die Kosten vollständig. Ohne Überweisung kann die Untersuchung als Selbstzahlerleistung (nach GOÄ) erfolgen.