Neuroradiologische Diagnostik – bei Kopfschmerz, Schwindel oder Gefühlsstörungen

neurologische sprechstunde
Leiden Sie unter anhaltenden Kopfschmerzen, neurologischen Symptomen wie Schwindel, ausstrahlenden Schmerzen oder Gefühlsstörungen in Armen und Beinen oder liegen Gedächtnisstörungen vor? Im Radiologischen Zentrum Wiesloch vereinen wir modernste Bildgebung mit umfassender neuroradiologischer Expertise, um Ihre Beschwerden zielgerichtet und schonend zu diagnostizieren.

Unser Leistungsspektrum – präzise Diagnostik für Gehirn, Nerven und Gefäße

Hochauflösende MRT und CT Untersuchungen mit spezialisierten Protokollen ermöglichen präzise Diagnostik bei Schwindel, MS, Demenz und Gefäßveränderungen.
zur umfassenden Beurteilung von Gehirnstrukturen
durch fokussierte Bildgebung des Hirnstamms, Gleichgewichtsorgans und vaskulären Strukturen
zur Darstellung und Verlaufskontrolle entzündlicher Läsionen.
mit struktureller Bildgebung zur Differenzierung von Demenzformen
zur sicheren Identifikation von Aneurysmen, Stenosen oder Gefäßmalformationen
das cMRT zur frühen Abklärung und sofortigen Therapieeinleitung bei Verdacht auf einen passageren Schlaganfall (TIA). Eine frühe Bildgebung mit anschließendem Therapiestart reduziert das 90-Tage-Schlaganfallrisiko um 80%. Zur priorisierten Terminbuchung bitte Anfrage unter „individueller neuroradiologischer Diagnostik“ stellen.

Unsere neuroradiologische Expertise und spezielle Untersuchungsprotokolle

Vor Ort entwickeln und nutzen wir speziell angepasste Protokolle für die verschiedenen klinischen Fragestellungen – von der MS-Diagnostik über Demenzabklärung bis hin zur Gefäßdarstellung. Unser Fokus liegt auf einer detailgenauen, artefaktarmen Bildgebung auf höchstem Niveau, die optimale Voraussetzungen für eine sichere Diagnosestellung schafft.

Ihre Vorteile bei uns

Nutzung modernster MRT- und CT-Technologie für maximale Bildqualität bei minimaler Belastung

Persönliche
Betreuung

Enge Zusammenarbeit mit Neurologie, Neurochirurgie und weiteren Fachrichtungen zur optimalen Versorgung

Anwendung höchst­entwickelter, individuell angepasster Untersuchungs­protokolle

Wann wird die neuroradiologische Abklärung empfohlen?

  • Unerklärliche oder chronische Kopfschmerzen
  • Neurologische Symptome wie Sehstörungen, Taubheitsgefühle, Kraftminderung
  • Verdacht auf oder Verlaufskontrolle bei Multipler Sklerose
  • Abklärung von Gedächtnisproblemen oder Demenzsymptomen
  • Schwindel mit unbekannter Ursache
  • Diagnostik von Gefäßveränderungen und -malformationen im Kopf- und Halsbereich

Untersuchungsablauf

Die Dauer der MRT- oder CT-Untersuchung richtet sich nach der Fragestellung und liegt typischerweise zwischen 20 und 60 Minuten. Die Untersuchungen sind schmerzfrei. MRT-Untersuchungen erfolgen komplett ohne Strahlenbelastung, CT-Untersuchungen werden mit modernsten Protokollen durchgeführt. Gerne erläutern wir Ihnen alle Abläufe ausführlich vor Ort. Ihre Befunde bereiten wir mit höchster fachlicher Sorgfalt auf und stehen im engen Austausch mit Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten. So gewährleisten wir maßgeschneiderte Diagnostik und Therapieplanung.

Setzen Sie auf neuroradiologische Expertise und modernste Technik für Ihre Gesundheit. Vereinbaren Sie Ihren Termin im Radiologischen Zentrum Wiesloch.

Informationen und Fragen

Kopfschmerzen, Schwindel, Gefühlsstörungen oder neu aufgetretene neurologische Ausfälle können auf strukturelle oder vaskuläre Veränderungen hinweisen. Eine MRT- oder CT-Diagnostik klärt zuverlässig, ob Durchblutungsstörungen, Entzündungen oder Raumforderungen vorliegen.

Bei Krankheiten wie TIA, multipler Sklerose oder ersten epileptischen Anfällen ermöglicht die Bildgebung eine schnelle und präzise Diagnose, die wiederum eine rasche und zielgerichtete Therapieeinleitung erlaubt – ein entscheidender Faktor für den weiteren Verlauf.

TIA – Vorübergehende Durchblutungsstörung

Senkt eine MRT nach einer TIA das Risiko eines Schlaganfalls?
Die MRT selbst senkt das Risiko nicht – ausschlaggebend ist die sofortige Diagnostik und Therapieeinleitung.
Die EXPRESS-Studie (Rothwell et al., Lancet 2007) und die SOS-TIA-Kohorte (Lavallée et al., NEJM 2007) zeigen:
Eine schnelle ambulante Abklärung inklusive Bildgebung reduziert das 90-Tage-Schlaganfallrisiko von ca. 10 % auf etwa 2 %.
Die MRT dient dabei der Ursachenerkennung und Steuerung der Therapie.

Multiple Sklerose (MS)

Warum ist das MRT bei Verdacht auf MS so wichtig?
Das MRT ist zentrales Diagnoseverfahren nach den McDonald-Kriterien 2017 (Thompson et al., Lancet Neurol 2018).
Es zeigt die typische räumliche und zeitliche Verteilung entzündlicher Läsionen und ermöglicht dadurch eine frühe, sichere Diagnosestellung.
Eine früh begonnene Therapie kann den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen.

Erstmaliger epileptischer Anfall

Warum wird nach einem ersten Anfall eine MRT empfohlen?
Die MRT ist besonders empfindlich für strukturelle Ursachen wie Narben, Fehlbildungen oder Tumoren.
Die NICE-Leitlinie NG217 (2022) und die AAN Practice Parameter (2023) empfehlen eine zeitnahe MRT, da sie in 15–20 % der Fälle relevante Befunde zeigt, die das therapeutische Vorgehen beeinflussen.
Unsere hochauflösenden Epilepsie-Protokolle erhöhen die diagnostische Genauigkeit zusätzlich.

Bei gesetzlich Versicherten werden sowohl MRT- als auch CT-Untersuchungen übernommen, wenn eine medizinische Indikation besteht und eine Überweisung (z.B. vom Neurologen oder Hausarzt) vorliegt.
Private Krankenversicherungen erstatten die Kosten vollständig. Ohne Überweisung kann die Untersuchung als Selbstzahlerleistung (nach GOÄ) erfolgen.

Ihre Neuroradiologische Diagnostik bei uns

Diese Leistung finden Sie am Standort

Liebe Patientinnen und Patienten,

in Wiesloch ist unser Kartenlesegerät wieder einsatzbereit.

In Sinsheim warten wir weiterhin an der Wiederherstellung der Geräte. Vielen Dank für Ihr Verständnis.